Klasse 7a 

Besuch des ´Das Theater´ in Köln

 

Klassische Theaterstücke und große Bühnen begeistern nicht unbedingt Schülerinnen und Schüler, die sich gerade auf dem Weg von der Kindheit ins Erwachsenenalter befinden. Für die bekannten Kindertheaterstücke wie „Das Sams“, „Huckleberry Finn“ oder gar Grimm´s Märchen fühlen sie sich zu alt. Stücke für Erwachsene sind sowohl vom Thema als auch von der Inszenierung oft nicht geeignet, bei Jugendlichen in Konkurrenz zum viel zu beliebten Fernsehprogramm zu treten.

Das DasTheater in Köln hat sowohl durch sein Repertoire als auch durch die kleinen Spielstätten einen Weg gefunden, gerade die Altersklasse ab 13 bis 16 zu fesseln. So saßen die Schülerinnen und Schüler der 7a wie gebannt in den ersten beiden Reihen des nur etwa 100 Plätze umfassenden Vorführungraumes der „Bühne der Kulturen“ in Köln-Ehrenfeld, um die Handlung des Stückes „Wilder Panther, Keks“ zu verfolgen. Hautnah erlebten sie, dass die vier Schauspieler nicht nur lange Texte völlig frei sprachen, sondern dabei unterstützt nur durch kleine Veränderungen ihres Äußeren auch in viele verschiedene Rollen schlüpften. Die Handlung war spannend und trotzdem gut verständlich; die Sprache dem Jargon der Jungendlichen angemessen. Einige Schülerinnen waren ganz begeistert zu entdecken, dass einer der Darsteller ihnen bereits aus der RTL-Fernseh-Soap „Unter uns“ bekannt war. Nach der Aufführung erfuhren sie mit Interesse, dass viele Bühnenschauspieler zwar zum Geld verdienen bei Daily-Soaps mitspielen, an der Arbeit auf der Bühne aber viel mehr Freude haben, weil sie mehr gefordert sind und den direkten Kontakt zu ihren Zuschauern spüren wollen.

Inge Schumacher

Zum Inhalt des Stückes:
„Max geht es nicht gut. Er ist von der Schule geflogen. Für seine Eltern ist er Luft. Seine Freundin will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Mit einem Cocktail aus Pillen und Alkohol dröhnt es sich zu.
Danach weiß er von nichts mehr bis er im Himmel erwacht; begrüßt von drei Engeln, die mehr von ihm wissen als ihm lieb ist.
Sie durchlaufen mit ihm nochmals die bisherigen Stationen seines Lebens.
Für Max waren immer die anderen schuld. An ihm selbst lag es natürlich nie.
Er bekommt eine zweite Chance, wenn er den Mut hat die Entscheidungen über sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.“

Mehr Infos unter: www.dastheaterkoeln.de

 
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I m p r e s s i o n e n

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