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Berufswahlvorbereitung an der RSW |
| Die Realschule Wernersstraße in Düren geht bei der Berufsberatung ihrer Schülerinnen und Schüler neue Wege: 88 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 checkten ihre Kompetenzen und lernten so ihre Stärken kennen - finanziert mit Hilfe des Projekts „Zukunft fördern“. |
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Dieses Kompetenz-Feststellungsverfahren besteht aus mehreren Tests und einem umfangreichen beruflichen Interessenfragenkatalog. Gemessen werden allgemeine Potentiale und Kompetenzen wie Sprache und Wortschatz, Umgang mit Zahlen, räumliches Vorstellungsvermögen, mechanisch-technisches Verständnis, logisches Schlussfolgern und planvolles Denken, aber auch Arbeitshaltung und Arbeitsverhalten, konzentrierte Arbeitsleistung (Quantität) oder Arbeitssorgfalt (Qualität). Hinzu kommt die Ermittlung von beruflichen Interessen und Orientierungen. |
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Zur Theorie folgt nun die Praxis: In den individuell ermittelten Berufsfeldern findet für die Teilnehmer des Kompetenzchecks im Juni zunächst ein „Schnupperpraktikum“ statt; im Herbst ist ein zweiwöchiges Praktikum im Rahmen dieses Projektes Pflicht. Diese Praktika werden von der Schule intensiv vor- und nachbereitet, sowie betreut. |
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Im Rahmen einer feierlichen Präsentationsveranstaltung stellen die Teilnehmer des Kompetenzfeststellungsverfahren dann unter Anwesenheit von Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Agentur für Arbeit, Eltern und Lehrern im Dezember 2009 ihre Ergebnisse vor. |
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Möglich wird das mehrstufige Kompetenzfeststellungsverfahren an der Realschule Wernersstraße durch finanzielle Fördermittel in Höhe von 5.000 Euro aus dem Innovationsprojekt „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung sowie der Stiftung Partner für Schule NRW. |
| Im Rahmen des Projekts „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ unterstützt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der Stiftung Partner für Schule NRW seit 2008 rund 1500 allgemein bildende weiterführende Schulen in Nordrhein-Westfalen bei der Durchführung von Maßnahmen zur Berufsorientierung. 10 verschiedene Projektmodule wurden für verschiedene Schulformen bedarfsorientiert konzipiert - von Berufsorientierungscamps über Schülerfirmen und Auslandspraktika bis zu Kompetenzfeststellungsverfahren. Wie im Auftaktjahr 2008 stellt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit auch 2009 7,5 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Insgesamt werden nordrhein-westfälische Schulen bis 2010 mit rund 30 Millionen Euro bei der Umsetzung von Maßnahmen zur innerschulischen Berufsorientierung unterstützt. |