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Wir von der Realschule Wernersstraße haben uns entschlossen aktiv am "Bündnis gegen Rechtsextremismus" in Düren teilzunehmen. Alle zuständigen Gremien haben sich einstimmig für dieses Bündnis ausgesprochen. In der Schulkonferenz im März 2007 ist es offiziell geworden: alle Schüler-, Eltern- und Lehrervertreter haben einstimmig diesem "Bündnis gegen Rechtsextremismus" zugestimmt. |
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Wir als Schule wollen keine
Menschen unterstützen, die an ihrem ewig gestrigen Gedankengut festhalten und
die versuchen, Jugendliche und Kinder mit dieser Ideologie zu vergiften, deswegen
sagen wir: NEIN! |
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Die offizielle Erklärung des
Bündnisses ist unter folgendem link der Aachener Zeitung nachzulesen: http://www.aachener-zeitung.de/an/pdf/buendnisgegenrechts_an.pdf |
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Weitere Informationen findet man unter den folgenden Adressen: |
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http://www.verfassungsschutz.de/ |
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Aktiv wurden wir dann direkt nach den Osterferien 2007: |
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Von den Osterferien bis zu den Sommerferien 2007 gab es eine Arbeitsgemeinschaft. Hier wurden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 über die Vorgehensweise der rechten Szene aufgeklärt. Welche Symbole werden von den rechtsextremen Gruppen genutzt und wie versuchen sie über scheinbar "harmlose" Musik die Jugendlichen für sich zu ködern. Das sind Fragen, denen in dieser AG nachgegangen wurde. Wie kann man auf einfache Parolen der Rechtsextremen reagieren? Dies sollten die Schülerinnen und Schüler auch lernen. |
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Beispiel: |
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In den zurückliegenden Jahren fanden regelmäßig entsprechende Arbeitsgemeinschaften statt. |
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Am 22.09.2007 beteiligte sich die Realschule Wernersstraße zusammen mit anderen Schulen auf dem Kaiserplatz an einer Demonstration gegen den Aufmarsch der NPD in Düren. In den Tagen davor waren im Politikunterricht Plakate erstellt worden. Die Trommel-AG der Schule unter Leitung von Frau Gutbier sorgte für ein musikalisches Programm. |
| Vom 02.-04.März 2008 konnte der "Zug der Erinnerung" am Aachener Hauptbahnhof besichtigt werden. In diesem Zug werden Lebensläufe von Kindern, die damals der Deportation zum Opfer fielen, ausgestellt. |
| 28.08.2009 Lauf gegen Rechts |
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Dürener Zeitung 650 Demokraten zeigen Flagge gegen rechts Düren. Ein deutliches Zeichen gegen einen möglichen
Einzug der NPD in Stadtrat und Kreistag haben am Freitag in der Kreisstadt mehr
als 600 Demokraten gesetzt. Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus,
Rassismus und Gewalt hatte zu einem Demonstrationszug durch die Innenstadt und
einem anschließenden Lauf gegen Rechts eingeladen. Pfarrerin Susanne Rössler, ebenfalls Sprecherin des Bündnisses, betonte, dass die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung eine gute Möglichkeit sei, "Demokratie im Alltag zu praktizieren". Sie hätte sich jedoch mehr Beteiligung von weiteren Schulen gewünscht. "Unsere Arbeit wird jedenfalls auch nach der Wahl - egal, wie sie ausgeht - nicht beendet sein", fügte Ludger Dowe hinzu. Der Lauf gegen Rechts klang mit Musik und geselligem Zusammensein auf einer Wiese hinter dem Burgau-Gymnasium aus. |
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Dürener Nachrichten Düren. Gewählt wird zwar erst am Sonntag, 650 Dürener haben aber bereits am Freitag abgestimmt - mit ihren Füßen. Lautstark und deutlich ist das Signal beim Lauf gegen Rechts ausgefallen, ihr Votum trugen die Teilnehmer der Veranstaltung des Bündnisses gegen Rechts auf ihrer Brust vor sich her. "Den Nazis keine Stimme" konnte man in hundertfacher Ausführung auf den T-Shirts der Demonstranten lesen. Die Gemeinschaft, die sich am frühen Nachmittag begleitet von feurigen Samba-Rhythmen vom Haus der Evangelischen Gemeinde in Düren auf den Weg zum Burgau-Gymnasium machte, war eben so breit gefächert wie auch das Bündnis selbst. Parteiübergreifend schloss sich die Dürener Politik dem Umzug an, zahlreiche Vereine waren mit dabei und vor allem beteiligten sich viele Schülerinnen und Schüler am Marsch durch die Stadt. Mindestens die Hälfte der Demo-Teilnehmer, so schätzt Verena Schloemer, die als Mitglied des Bündnis-Arbeitskreises Kultur und Sport die Veranstaltung initiiert hatte, waren Jugendliche. "Das macht das Ganze noch mal doppelt so gut", zeigte sich Schloemer hoch erfreut über die rege Resonanz der jungen Leute. Flagge zu zeigen gegen Rechts - das war für viele der Jugendlichen eine Ehrensache: «Wenn etwas gegen Nazis ist, machen wir selbstverständlich mit», sagten etwa Anna Lernbecher und Theresa Salentin (beide 17 Jahre alt). Die beiden Schülerinnen des St. Angela Gymnasiums lobten zudem die Verbindung von Demonstration und Dauerlauf. Am Burgau-Gymnasium verwandelte sich die Demo nämlich in eine Art kleinen Volkslauf, aus rund 300 Demonstranten wurden Dauerläufer, die ihre Runden auf einer 2,5 Kilometer langen Strecke drehten. Weniger Sportliche stärkten sich mit Würstchen und Getränken. «Als vor zwei Jahren der NPD-Kreisverband gegründet wurde, haben einige von uns vor dem Gütershop demonstriert, inzwischen sind wir aufmerksamer geworden», hatte Susanne Rössler vom Sprecherkreis des Bündnisses im Vorfeld der Demonstration gesagt. Man sei aufmerksamer geworden und habe viele Formen gefunden, um sich gegen Rechts zu positionieren. Bisher hätten die Rechtsradikalen nicht viel ausrichten können. Damit dies auch so bleibe, komme es morgen auf das Wahlkreuz gegen Rechts an. Susanne Rössler: "Darum gehe ich am Sonntag wählen und heute auf die Straße."
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Düren. Mehr als 650 Menschen haben am Freitag in Düren mit einer Demonstration und einem „Lauf gegen Rechts“ gegen den drohenden Einzug der neonazistischen NPD und deren braunen Hassprediger in den Stadtrat und Kreistag demonstriert. Sie waren dem Aufruf des Dürener Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt (BgR) gefolgt. Ab 16 Uhr zogen die Teilnehmer, darunter viele Schülerinnen und Schüler, nach einer Auftaktkundgebung friedlich und zu Samba-Rhythmen von der Christuskirche durch die Dürener Innenstadt bis zum Burgau Gymnasium.
Die „Nachrichten“ berichten weiter [1]: „Am Burgau-Gymnasium verwandelte sich die Demo […] in eine Art kleinen Volkslauf, aus rund 300 Demonstranten wurden Dauerläufer, die ihre Runden auf einer 2,5 Kilometer langen Strecke drehten. Weniger Sportliche stärkten sich mit Würstchen und Getränken.“ Die „Dürener Zeitung“ schreibt [2]: „Der Lauf gegen Rechts klang mit Musik und geselligem Zusammensein auf einer Wiese hinter dem Burgau-Gymnasium aus.“ Überschattet waren die Demonstration und der Lauf von Neonazi-Drohkulissen. Offenbar in der Nacht auf Freitag hatten mutmaßlich Neonazis den Schulhof und Straßenteile am Burgau-Gymnasium mit Hakenkreuzen, rechtsextremen sowie das Engagement gegen Neonazis beleidigenden Parolen und „KAL“ beschmiert. Das Kürzel steht für die Neonazi-Bande „Kameradschaft Aachener Land“. [© Klarmann]
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